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Geschäftsentwicklung bei der SAP

 

Kosteneinsparungen in fast allen Unternehmensbereichen
Die Produktkosten verminderten sich um 2% auf 839 Mio. €., obwohl die in ihnen enthaltenen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme auf Grund der positiven Entwicklung des SAP-Aktienkurses höher ausfielen als im Vorjahr. Die Proforma-Produktkosten, die sich durch eine Bereinigung um die Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen ergeben, verminderten sich daher stärker und sanken um 4% auf 805 Mio. €. Aufwandsreduzierungen in diesem Bereich konnten insbesondere durch eine Verringerung der Kosten für zugekaufte Softwarelizenzen erreicht werden. Hinzu kamen Effekte aus der Änderung der Währungsparitäten.


Die Servicekosten reduzierten sich um 13% auf 1.694 Mio. €. Der entsprechende um die Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen bereinigte Pro-forma-Wert lag mit 1.662 Mio. € um 15% unter dem Vorjahreswert. Damit weist er eine stärkere prozentuale Verminderung auf als die mit den Servicekosten korrespondierenden Serviceerlöse. Zu dieser Kostensenkung trugen neben den Währungseinflüssen vor allem ein verringerter Zukauf von Drittleistungen sowie eine verbesserte Auslastung der eigenen Kapazitäten bei.

Um die Innovationskraft des Unternehmens weiter zu stärken, baute die SAP im Berichtsjahr ihre Entwicklungsmannschaft um 11% aus. Gleichzeitig wurde jedoch der Zukauf externer Entwicklungsleistungen reduziert und der Anteil des Entwicklungspersonals in Ländern mit niedrigen Personalkosten erhöht. Vor allem dadurch blieb der Anstieg der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung mit 9% hinter dem Personalwachstum zurück. Die entsprechende um die Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen bereinigte Pro-forma-Größe wuchs auf Grund der im Vergleich zum Vorjahr höheren Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen nur um 6% und lag bei 951Mio. €.

Die Kosten für Vertrieb und Marketing sanken um 13% auf 1.411Mio. €. Auf Pro-forma-Basis, also bereinigt um Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen, lag der Rückgang bei 15% und führte zu Vertriebs- und Marketingkosten vor aktienorientierten Vergütungen und akquisitionsbedingten Aufwendungen von 1.381 Mio. €. Zu dieser Kostensenkung trugen – neben dem Einfluss der Währungskursänderungen – unter anderem verringerte Personal- und Reisekosten sowie höhere Effizienz im Vertriebsbereich bei.

Die allgemeinen Verwaltungskosten sanken um 11% auf 354 Mio. €. Auf Pro-forma-Basis, also bereinigt um Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen, ergibt sich ein Wert von 339 Mio. €, was einer Verminderung von 12% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch hier minderten neben den Währungseffekten vor allem niedrigere Personalkosten und ein geringerer Aufwand für externe Dienstleistungen die Kosten.

       
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