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Geschäftsentwicklung bei der SAP

 

Branchengruppe „Öffentlicher Dienst und Verwaltung“ legt zu
Die Aufgliederung der Gesamtumsätze nach Branchengruppen zeigt, dass die Branchengruppe „Öffentlicher Dienst und Verwaltung“ trotz der Währungseinflüsse und schlechter konjunktureller Rahmenbedingungen im Berichtsjahr einen Umsatzzuwachs von 13% verzeichnen konnte. Alle anderen Branchengruppen mussten unter dem Einfluss der Währungskursänderungen Umsatzeinbußen verzeichnen. Dabei war der Rückgang im Bereich „Prozessindustrie“ am deutlichsten, weshalb sich der Anteil dieser Branchengruppe am Gesamtumsatz um etwa 1 Prozentpunkt verringerte. Der Bereich „Service und Versorgung“ war mit 1.665 Mio. € wie im Vorjahr der stärkste Umsatzträger.

Operative Marge erneut stark gesteigert
Zu Beginn des Jahres hatte sich die SAP das Ziel gesetzt, das konsequente Kostenmanagement des Vorjahres fortzusetzen und erneut Effizienzsteigerungspotenziale auszuschöpfen, um die Profitabilität des operativen Geschäfts weiter zu verbessern. Dabei wurde Bezug genommen auf die Pro-forma-operative-Marge. Sie gibt das Verhältnis zwischen dem Betriebsergebnis vor Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungsprogramme und akquisitionsbedingte Aufwendungen (Pro-forma-Betriebsergebnis) und dem Gesamtumsatz wieder und ist die zentrale Profitabilitätskennzahl in der internen Steuerung und Managementvergütung der SAP.

Die Pro-forma-operative-Marge des Geschäftsjahres 2003 betrug etwa 27%. Damit übertraf die SAP deutlich das ursprünglich gesetzte Ziel einer Erhöhung um rund 1 Prozentpunkt gegenüber dem Wert von 23% des Jahres 2002. Dank der strikten Kostenkontrolle realisierte die SAP diese Marge, obwohl die moderate Steigerung des Gesamtumsatzes, die als Prämisse für die Zielsetzung galt, nur währungsbereinigt erreicht wurde. Die operative Marge unter Einbeziehung der Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme und akquisitionsbedingte Aufwendungen betrug im Berichtsjahr etwa 25% – im Vergleich zu 22% im Jahr 2002.

Wie im Vorjahr konnte die Erhöhung der operativen Marge vor allem durch eine zurückhaltende Personalpolitik bei Neueinstellungen, die Verringerung zugekaufter Leistungen, ein straffes Reisekostenmanagement sowie Effizienzsteigerungen in der globalen Infrastruktur und in Prozessabläufen erzielt werden.

       
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