|
Währungsbereinigtes Wachstum in den Regionen
Amerika und Asien/Pazifik
Nachdem in den Vorjahren die Region Europa/Naher
Osten/Afrika (EMEA) die größten Zuwächse aller
Regionen verzeichnet hatte, konnte die SAP hier
im Berichtsjahr nicht weiter zulegen. Vor allem
im Heimatmarkt Deutschland wirkte sich die Konjunkturschwäche
aus und führte nach den zweistelligen Wachstumsraten
der Vorjahre zu einem nur geringen Anstieg von
1% auf 1.670 Mio. €. Dabei war die Entwicklung
in Deutschland über das Jahr uneinheitlich. Nach
drei Quartalen mit schwächeren Umsätzen als im
entsprechenden Vorjahresquartal zeigte jedoch
das vierte Quartal wieder ein spürbares Wachstum
von 4%.
In den Umsatzzahlen der Region Amerika wirkten sich die deutlichen Änderungen
der Währungskurse besonders stark aus. Daher wies
das US-Geschäft nominal einen Umsatzrückgang von
12% auf 1.736 Mio. € auf, obwohl die SAP ihre
Stellung in diesem strategisch wichtigen Markt
stärken konnte, wie der währungsbereinigte Umsatzanstieg
von 5% verdeutlicht. Gleichermaßen war der nominale
Umsatzrückgang von 10% in der übrigen Region Amerika
währungsbedingt. Währungsbereinigt erzielte die
SAP hier ein Wachstum von 8%.

Nachdem die SAP in Japan im Vorjahr noch ein Umsatzwachstum von 9% (währungsbereinigt
19%) erwirtschaftet hatte, konnte der Umsatz
im Berichtsjahr nicht weiter gesteigert werden.
Der nominale Rückgang von 9% war jedoch erheblich
von den Währungskursänderungen beeinflusst. Währungsbereinigt
lag der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres. Die
übrige Region Asien/Pazifik erreichte währungsbereinigt
einen Umsatzzuwachs von 16%, der sich auf Grund
des starken Euro jedoch nominal nur als Umsatzanstieg
um 5% darstellt.
|