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Geschäftsentwicklung bei der SAP
 

Umsatzwachstum von 3% nach Währungsbereinigung
Angesichts der Schwäche der welt- und branchenkonjunkturellen Entwicklung rechnete die SAP im Geschäftsjahr 2003 nicht mit einem starken Unternehmenswachstum. Dementsprechend ging sie bereits zu Jahresbeginn lediglich von einer moderaten Steigerung ihres Gesamtumsatzes aus und legte das Hauptaugenmerk auf eine weitere Verbesserung der Profitabilität. Zu diesem Zeitpunkt konnte die im Jahresverlauf stetig zunehmende Veränderung der Währungsparitäten zugunsten des Euro nicht vorhergesehen werden. Sie wirkte sich bei der Umrechnung der in Fremdwährung erzielten Umsätze in die Berichtswährung Euro negativ aus. Zwar reduzierten sich durch die Währungseffekte gleichzeitig die Aufwendungen, dieser Einfluss war jedoch geringer als die umsatzseitigen Auswirkungen.

Unter dem Einfluss dieser Rahmenbedingungen verringerte sich der Gesamtumsatz der SAP 2003 gegenüber dem Vorjahr um 5% auf 7.025 Mio. €. Bereinigt um die Währungseffekte weist der Gesamtumsatz jedoch eine Steigerung von 3 % auf.

Softwareerlöse währungsbereinigt stärker gesteigert als die Konkurrenz
Das Softwaregeschäft stand unter dem Einfluss der deutlichen Investitionszurückhaltung der Kunden. Der Softwareumsatz sank 2003 nominal um 6% auf 2.148Mio. €. Dieser Rückgang resultiert jedoch aus der im Jahresverlauf zunehmenden Stärke des Euro. Währungsbereinigt konnte ein Zuwachs von 1% erzielt werden. Rechnet man die Softwareerlöse der SAP in US-Dollar um und vergleicht sie mit den durchgängig in US-Dollar veröffentlichten Finanzdaten der Konkurrenz, zeigt sich, dass die SAP im Jahr 2003 ihre Softwareerlöse stärker steigern konnte als alle ihre wichtigsten Mitbewerber.

74% der Softwareerlöse wurden – auf Basis des Auftragseingangs – bei bestehenden Kunden erzielt, 26% stammen von neuen Kunden (im Vorjahr 77% bzw. 23%). Damit wird deutlich, dass die SAP trotz der Investitionszurückhaltung der Unternehmen auch 2003 zahlreiche Neukunden gewinnen konnte.

Wie in den Vorjahren befragte die SAP auch im Jahr 2003 ihre Kunden zur geplanten Verwendung der neu erworbenen Softwarelizenzen. Die sich hieraus ergebende Verteilung des Softwareumsatzes auf die verschiedenen Softwarelösungen zeigt unter anderem, dass sich die Investitionszurückhaltung der Kunden insbesondere im Bereich mySAP Financials und mySAP Human Resources auswirkte. Hier sanken die Softwareerlöse um 13% auf 802 Mio. €. Die Softwareerlöse, die auf mySAP CRM entfallen, sanken zwar ebenfalls, allerdings fällt diese Verminderung geringer aus als der Rückgang der Softwareumsätze des etablierten CRM-Marktführers, der Siebel Systems, Inc. Die SAP geht davon aus, im Berichtsjahr höhere CRM-Softwareumsätze erreicht zu haben als Siebel Systems und damit das Unternehmen mit den höchsten CRM-Softwareumsätzen zu sein.

Der Softwareumsatz mit mySAP Supply Chain Management (mySAP SCM) stieg trotz der schlechten konjunkturellen Rahmenbedingungen um 3% auf 477 Mio. €. Dagegen mussten die aus SAP-Sicht umsatzstärksten Konkurrenten in diesem Bereich, die i2 Technologies, Inc., und die Manugistics Group, Inc., Rückgänge ihres Softwareumsatzes verzeichnen. Die SAP geht daher davon aus, dass sie ihre Marktführerschaft im SCM-Markt weiter ausgebaut hat.

       
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