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Geschäftsentwicklung bei der SAP

 

Deutlich höhere Dividende vorgeschlagen
In der Softwarebranche wird weiterhin von den meisten Unternehmen keine Dividende gezahlt. Die SAP möchte dagegen ihre Aktionäre wiederum angemessen an den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres beteiligen. Im Vorjahr hatte der Vorstand die außergewöhnlichen Ergebniseffekte aus der Abwertung von Minderheitsbeteiligungen in seinem Dividendenvorschlag nicht berücksichtigt, um damit seinen Vorschlag an der nachhaltigen Ertragskraft der SAP auszurichten. Diesen Ansatz fortsetzend hat sich der Vorstand bei seinem diesjährigen Dividendenvorschlag vor allem an dem 24%igen Anstieg des Pro-forma-Ergebnisses je Aktie orientiert. Um zusätzlich seinen Optimismus hinsichtlich der voraussichtlichen künftigen Geschäftsentwicklung zum Ausdruck zu bringen, wird der Vorstand dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vorschlagen, eine im Vergleich zum Vorjahr um 33% höhere Dividende von 0,80 € je Aktie zu zahlen. Die Gesamtausschüttung an die Aktionäre, die sich hieraus ergibt, beträgt auf Basis des Bestands an eigenen Aktien zum Jahresende 2003 etwa 249 Mio. €. Sie wird jedoch von diesem Betrag abweichen, sofern sich die Zahl der eigenen Aktien bis zum Tag der Hauptversammlung ändert. Die Ausschüttung tritt neben die Aktienrückkäufe, mittels deren die SAP im Geschäftsjahr 2003 weitere 88 Mio. € an ihre Aktionäre zurückgeführt hat.

Mitarbeiterzahl gezielt um 3% ausgebaut
Ungeachtet des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnten bei der SAP, im Gegensatz zu verschiedenen Wettbewerbern, auch im Jahr 2003 umfangreiche Entlassungen vermieden werden. Da es das erklärte Ziel war, die operative Marge zu verbessern, stellte die SAP wie schon im Vorjahr nur sehr gezielt neue Mitarbeiter ein. Die Anzahl der Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte) stieg um 3% auf 29.610. Dabei entfiel der größte Teil der Neueinstellungen auf den Entwicklungsbereich, dessen Mitarbeiterzahl (umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte) um 11% wuchs. Dagegen erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte) im Bereich Vertrieb und Marketing nur leicht um 2%, während sie im Wartungsbereich sogar um 2 % sank und in der allgemeinen Verwaltung fast konstant blieb.

Regional betrachtet verzeichnete die Region Asien/Pazifik den höchsten Mitarbeiterzuwachs. Dabei resultierte der 14%ige Zuwachs in dieser Region vorrangig aus dem Ausbau der Entwicklungsstandorte in Indien und China.

Die entscheidenden Erfolgsfaktoren der SAP sind das Engagement, die Kreativität und der Ausbildungsstand ihrer Arbeitnehmer. Die meisten SAP-Mitarbeiter verfügen über eine Hochschulausbildung, die überwiegend in naturwissenschaftlichen, technischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen erworben wurde. Um dieses hohe Qualifikationsniveau zu erhalten, investierte die SAP auch im Berichtsjahr in die konsequente Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Wie in den Vorjahren spielte dabei neben dem SAP-Schulungsbereich die eigene SAP University mit einem breiten Angebot an Präsenzkursen und internetgestützten Lerneinheiten eine entscheidende Rolle.

Dass die SAP als Arbeitgeber nach wie vor hochattraktiv ist, belegt beispielsweise der „Employer of Choice Award“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des Personaldienstleisters Access AG.

       
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