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Geschäftsentwicklung bei der SAP

 

Ergebnisverbesserung im Einzelabschluss der SAP AG
Ebenso wie in den Vorjahren hat die SAP auch für 2003 neben dem Konzernabschluss einen nur die rechtliche Einheit des Mutterunternehmens SAP AG umfassenden Jahresabschluss aufgestellt. Anders als der Konzernabschluss folgt dieser Abschluss nicht den US-GAAP, sondern ist zwingend nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) aufzustellen.

Die in diesem Jahresabschluss ausgewiesenen Umsatzerlöse der SAP AG betrugen 2.955 Mio. € nach 2.774 Mio. € im Vorjahr. Sie ergeben sich wie in den Vorjahren überwiegend aus Lizenzzahlungen der SAP-Tochterunternehmen an die SAP AG. Ihr Anstieg ist insbesondere bedingt durch Änderungen in den innerkonzernlichen Lizenzvereinbarungen. Der Materialaufwand der SAP AG besteht weitestgehend aus Leistungen Dritter, die auch konzernintern erbrachte Leistungen von SAP-Tochterunternehmen umfassen. Er erhöhte sich um 9% auf 865 Mio. €, wesentlich bedingt durch die Reintegration der beiden Teilkonzerne SAP Portals und SAP Markets. Der Personalaufwand beinhaltet vornehmlich die Personalkosten für die bei der SAP AG beschäftigten Entwicklungs- und Verwaltungsmitarbeiter. Er stieg um 23% auf 762 Mio. €. Hier wirkte sich neben der gestiegenen Zahl an Mitarbeitern auch eine im Vergleich zum Vorjahr höhere Rückstellung für ergebnisabhängige Vergütungen aus. Die Abschreibungen stiegen um 50% auf 331 Mio. €, hauptsächlich auf Grund der Immateriellen Vermögensgegenstände, die 2002 im Zuge der Reintegration der beiden Teilkonzerne SAP Portals und SAP Markets auf die SAP AG übergegangen waren und im Berichtsjahr erstmals mit einer vollen Jahresrate planmäßig abgeschrieben wurden.

Im Rahmen von konzerninternen Umstrukturierungen veräußerte die SAP AG im Berichtsjahr Anteile an einem Tochterunternehmen innerhalb des Konzerns. Dabei wurde die Beteiligung von einem Unternehmen übernommen, an dem die SAP AG indirekt 100% der Anteile hält. Die transferierten Anteile verließen somit nicht den SAP-Konzernkreis. Diese Transaktion führte bei der SAP AG zu Gewinnen aus der Aufdeckung und Realisation stiller Reserven von insgesamt 315 Mio. €. Diese sind ebenso unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wie die Zuschreibungen auf eigene Anteile, die auf Grund des Kursanstiegs der SAP-Aktie vorzunehmen waren. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 27%. Ursächlich hierfür waren insbesondere die Reintegration der SAP Markets, die zu geringeren innerkonzernlichen Lizenzaufwendungen führte, sowie im Vergleich zum Vorjahr geringere Kursdifferenzen. Vor allem durch den Umsatzanstieg und die niedrigeren Sonstigen betrieblichen Aufwendungen lag das Betriebsergebnis der SAP AG trotz der gestiegenen operativen Aufwendungen mit 998 Mio. € um 12% höher als im Vorjahr.

Die Abschreibungen auf Minderheitsbeteiligungen fielen deutlich niedriger aus als im Vorjahr. Hierdurch war das Finanzergebnis der SAP AG anders als im Vorjahr (– 376 Mio. €) positiv und betrug 358 Mio. €. Als Folge erhöhte sich das Vorsteuerergebnis um 164% auf 1.356 Mio. €, der Jahresüberschuss nach Steuern lag mit 1.055 Mio. € um 281% über dem Vorjahreswert von 277 Mio. €.

Das bilanzielle Gesamtvermögen der SAP AG betrug zum Ende des Berichtsjahres 4.717 Mio. €. Der Anstieg von 13% gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf den höheren Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren zurückzuführen. Das Eigenkapital stieg um 39% auf 3.161 Mio. €, die Eigenkapitalquote betrug 67%.

       
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