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Weiterhin starkes Engagement
Für den Geschäftserfolg der SAP ist es entscheidend,
Kunden innovative Lösungen anzubieten, die ihnen
einen tatsächlichen Nutzen für ihre Geschäftsprozesse
bringen. Die Weiterentwicklung des Lösungsangebots
spielte deshalb auch im Jahr 2003 eine zentrale
Rolle. Dabei war es für die SAP besonders wichtig,
dass die Kostensparmaßnahmen nicht zu Lasten der
Innovationskraft des Unternehmens gingen. Die
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (vor
aktienorientierten Vergütungsprogrammen und akquisitionsbedingten
Aufwendungen) erhöhten sich daher um 6% auf 951
Mio. €, trotz der Fokussierung der SAP auf eine
Steigerung der operativen Marge. Die Erhöhung
der F&E-Quote, also des Anteils der Aufwendungen
für Forschung und Entwicklung (vor aktienorientierten
Vergütungsprogrammen und akquisitionsbedingten
Aufwendungen) amGesamtumsatz, von 12,1% auf 13,5
% belegt das hohe Entwicklungsengagement der SAP.
Die Zahl der in der Entwicklung beschäftigten
Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitkräfte) stieg
im Jahr 2003 um 11% auf 8.854.

Der überwiegende Teil der Softwareentwicklung der SAP fand wie in den Vorjahren
in Deutschland statt. Hier waren zum Jahresende
2003 (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) 68% der
Mitarbeiter des Bereichs Forschung und Entwicklung
beschäftigt. Daneben unterhält die SAP Entwicklungslabors
in den USA, in Kanada, Bulgarien, Frankreich,
Indien, Israel, China und Japan. Dabei wuchsen
im Berichtsjahr die Standorte in China und Indien
besonders stark. Die Zahl der an diesen beiden
Standorten beschäftigten Entwicklungsmitarbeiter
erhöhte sich (umgerechnet auf Vollzeitkräfte)
um 56% auf 788.
Technologie und Anwendungen gleichermaßen wichtig
Die Schwerpunkte der Entwicklung verteilten sich
im Berichtsjahr auf verschiedene Bereiche:
- Mit der Enterprise Services Architecture führt
die SAP eine Referenzarchitektur für Geschäftsanwendungen
ein. Die Architektur ermöglicht es Unternehmen,
Geschäftsprozesse schnell und flexibel abzubilden
und aufeinander abzustimmen. Damit stellt die
SAP dar, wie Web-Services als flexible Basis
für Geschäftsanwendungen einsetzbar sind. Die
technische Grundlage der Enterprise Services
Architecture bildet die Integrations- und Applikationsplattform
SAP NetWeaver.
- Die SAP begann mit der Auslieferung der neuen
Version von mySAP Customer Relationship Management
(mySAP CRM). In einem der größten Entwicklungsprojekte
der Firmengeschichte und in enger Zusammenarbeit
mit Kunden aus verschiedenen Branchen hat die
SAP die Lösung um zahlreiche Funktionen ergänzt.
Mit mySAP CRM 4.0 stehen mehr als 280 durchgängige
Geschäftsprozesse zur Verfügung, die auf die
unterschiedlichen Anforderungen einzelner Branchen
zugeschnitten sind. Zusätzlich bietet die neue
Version ein breites Spektrum an neuen und erweiterten
Funktionen. Der modulare Aufbau ermöglicht es
Kunden, ihre CRM-Lösung schrittweise einzuführen
und auszubauen und so einen schnelleren Return
on Investment zu erzielen.
- Mit der neuen Version von mySAP Supply Chain
Management (mySAP SCM) bietet die SAP mehr als
20 neue Geschäftsprozesse sowie 30 Erweiterungen
bewährter Branchenverfahren. So können Unternehmen
der Fertigungs-, Prozess- und Konsumgüterindustrie
Liefernetze effizienter planen und steuern,
die Abläufe mit weiteren Geschäftsprozessen
integrieren sowie die Zusammenarbeit mit Lieferanten,
Partnern und Kunden verbessern. Wesentliche
Bestandteile der neuen Version sind SAP Advanced
Planner & Optimizer (SAP APO), SAP Event Management
(SAP EM) und der neue SAP Inventory Collaboration
Hub. Dabei handelt es sich um eine internetgestützte
Plattform, mit deren Hilfe Unternehmen und ihre
Lieferanten gemeinsam Lagerbestände kontrollieren
und Bestellprozesse abwickeln.
- Auf der SAPPHIRE 2003 in Orlando kündigte
SAP die Erweiterung der Lösung SAP Service Management
an. Unternehmen erhalten hiermit eine umfassende
Unterstützung für ressourcenintensive Service-
und Wartungsaufgaben in der Fertigungsindustrie
und in Branchen mit ähnlichen Anforderungen.
- Außerdem brachte die SAP eine neue Version
der Portallösung SAP Enterprise Portal (SAP
EP) auf den Markt. Eine Reihe von Funktionserweiterungen
sorgt für eine verbesserte Zusammenarbeit sowohl
von Mitarbeitern untereinander als auch mit
Kunden und Lieferanten. Das SAP Enterprise Portal
integriert Informationen aus SAP- und Fremdanwendungen
und erleichtert so die Verbindung unterschiedlicher
Systeme. Dies verringert den Wartungsaufwand
und damit die Gesamtbetriebskosten.
- Die SAP präsentierte auf der SAP-Technologiekonferenz
TechEd in Europa SAP Master Data Management
(SAP MDM). SAP MDM ist eine Schlüsselkomponente
von SAP NetWeaver, mit der sich Stammdaten unternehmensweit
zusammenführen und harmonisieren sowie allen
Mitarbeitern und Geschäftspartnern zugänglich
machen lassen.
- Auf der TechEd, die im September in den USA
stattfand, stellte die SAP das SAP Developer
Network vor. Über dieses Technologieforum sollen
künftig mehr als 1 Million Anwender und Entwickler
aktuelles Wissen, Informationen und Entwicklerwerkzeuge
für SAP-Lösungen austauschen. Der klare Schwerpunkt
wird dabei auf der Realisierung wirtschaftlicher
Lösungen liegen. Das Netzwerk bietet außerdem
detaillierte technische Hintergrundberichte
und Dokumentationen, Web-Trainings, Testsysteme
sowie Foren zu Fachthemen und Veranstaltungshinweise.
- Erstmals veranstaltete die SAP einen europäischen
Innovationskongress und stellte dort technologische
Neuerungen vor. In dem Innovationsbericht mit
dem Titel „SAP Makes Innovation Happen“ beschreibt
die SAP innovative Konzepte, die bereits heute
Bestandteil der SAP-Geschäftsanwendungen sind.
Außerdem stellt der Bericht Technologien vor,
die in Zukunft zum wirtschaftlichen Erfolg der
Kunden beitragen können.
Anerkennung für die SAP-Entwicklungsergebnisse
Anerkennung fanden die neuen SAP-Lösungen auch
bei externen Fachleuten:
- Die US-Unternehmensberatung Frost & Sullivan
verlieh der SAP für die Lösung mySAP SCM den
„Market Engineering Award“ für Produktinnovation
auf dem europäischen Markt. Die Analysten verglichen
SCM-Lösungen verschiedener Anbieter. Ausschlaggebende
Kriterien waren dabei der Mehrwert, den die
Lösungen Unternehmen bieten, und die Geschwindigkeit,
mit der sich die erforderliche Investition amortisiert.
Laut Frost & Sullivan leistet das Event-Management-Modul
von mySAP SCM dazu einen entscheidenden Beitrag.
- SAP Business Information Warehouse (SAP BW),
die Data-Warehouse- und Analyse-Komponente von
SAP Business Intelligence, rangiert im TechRanking
des Marktforschungsinstituts Forrester Research
auf Platz eins bei Business-Intelligence-Lösungen.
Forrester Research führte eine unabhängige Bewertung
der im Markt führenden Business-Intelligence-
Lösungen nach rund 500 Kriterien durch. Das
Institut bewertete die SAP-Lösung in drei von
zehn untersuchten Kategorien als führendes Produkt.
Mit SAP Business Intelligence können Unternehmen
Informationen aus heterogenen Anwendungen und
Datenquellen zusammenführen und auswerten.
- Analysten und Kunden betonten, dass die CRM-Lösung
der SAP die Anforderung an eine rasche Rendite
im Sinne des Return on Investment erfüllt. So
belegt beispielsweise die US-amerikanische Unternehmensberatung
Peppers & Rogers Group in einer Studie die Kosteneffizienz
der Lösung mySAP CRM. Die Studie errechnet für
das US-Unternehmen Waters Corporation eine interne
Verzinsung von 35% über einen Zeitraum von 4,5
Jahren. Auch der südkoreanische Lebensmittelhersteller
CJ Corp. setzt mySAP CRM zur Unterstützung von
Vertriebs- und Marketingprozessen ein. Laut
Peppers & Rogers wird das Unternehmen eine interne
Verzinsung von 15% bis zum Jahr 2005 erreichen.
Durch den Einsatz von mySAP CRM erwartet die
indische Tata Telecom Ltd. unter anderem erhebliche
Umsatzsteigerungen. Hier geht Peppers & Rogers
sogar von einer internen Verzinsung von 129%
bis zum Ende des Finanzjahres 2005 aus.
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