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      Home > Finanzen > Konzernabschluss > Anhang > 26. Übrige Rückstellungen
       
 
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ


26. Übrige Rückstellungen

2003
2002
Tsd. €
Tsd. €
Steuerrückstellungen
455.499
594.042
Sonstige Rückstellungen
1.013.556
882.691


1.469.055
1.476.733


Die Steuerrückstellungen enthalten laufende Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2003 sowie für Vorjahre in Höhe von 343.519 Tsd. € (2002: 482.947 Tsd. €) und passive latente Steuern in Höhe von 111.980 Tsd. € (2002: 111.095 Tsd. €).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2003
2002
Tsd. €
Tsd. €
Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern
557.118
499.690
Verpflichtungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr
179.698
173.782
Urlaubsansprüche und Arbeitszeitkonten
137.191
126.765
STAR-Programm
50.948
58
Schadenersatzansprüche
36.103
41.159
Unbenutzte Mietfläche im Rahmen von Restrukturierung
17.691
7.577
Beiträge zu Berufsgenossenschaften
8.561
4.019
Garantie- und Serviceleistungen
7.600
4.729
Jahresabschlusskosten
5.312
4.905
Drohende Verluste aus Devisentermingeschäften
1.644
9.790
Übrige Rückstellungen
11.690
10.217


1.013.556
882.691


Sonstige Rückstellungen, die erst nach mehr als einem Jahr zahlungswirksam werden, belaufen sich zum 31. Dezember 2003 auf 92.961 Tsd. € (2002: 29.450 Tsd. €).

Rückstellungen für sonstige Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern resultieren vor allem aus variablen ergebnisabhängigen Bezügen, deren Auszahlung nach dem Bilanzstichtag liegt. Enthalten sind ferner Rückstellungen für einmalige Abfindungsvergütungen in Höhe von 11.307 Tsd. € (2002: 11.432 Tsd. €), die in verschiedenen Tochtergesellschaften auf Grund gesetzlicher Vorschriften zu leisten sind, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen wegen Kündigung oder Pensionierung verlässt. Gemäß SFAS 87 „Employers’ Accounting for Pensions“ gelten diese Abfindungspläne als leistungsorientierte Pensionsverpflichtungen.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr stellen Verpflichtungen im Zusammenhang mit erhaltenen Lieferungen und erbrachten Dienstleistungen dar, für die noch keine Rechnungsstellung erfolgt ist. Rückstellungen für Garantie- und Serviceleistungen betreffen Leistungen, die zukünftig im Rahmen der Garantiezeit zu erbringen sind.

Die SAP gewährt für ihre Software eine Garantie für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten. Die Bewertung der Garantierückstellung erfolgt mit den durchschnittlichen Kosten, die der SAP im Rahmen der Erfüllung ihrer Garantieverpflichtungen entstehen und die auf der Basis von Erfahrungswerten ermittelt werden. Am 31. Dezember 2003 bestanden Garantierückstellungen in Höhe von 7.600 Tsd. € (2002: 4.729 Tsd. €). Die Inanspruchnahme im Jahr 2003 betrug 2.317 Tsd. € (2002: 4.633 Tsd. €). Die Zuführung zur Garantierückstellung betrug im gleichen Jahr 5.188 Tsd. € (2002: 4.762 Tsd. €).

Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für unbenutzte Mietfläche und Abfindungen im Rahmen von Restrukturierungen erfasst. Die Aufwendungen für unbenutzte Mietfläche und Abfindungen im Rahmen von Restrukturierungen werden in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen. Die Entwicklung der zugehörigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

Unbenutzte Mietfläche im Rahmen von Restruk- turierung
Abfindungs- zahlungen im Rahmen von Restruk- turierung
Gesamt
Tsd. €
Tsd. €
Tsd. €
1.1.2003
7.577
11.159
18.736
Aufwand
17.164
3.384
20.548
Zahlung
5.544
9.347
14.891
Auflösung
0
1.001
1.001
Währungseffekte
1.506
666
2.172



31.12.2003
17.691
3.529
21.220
 
 
   
1.1.2002
2.874
10.121
12.995
Aufwand
12.960
33.148
46.108
Zahlungen
7.262
30.739
38.001
Auflösung
0
0
0
Währungseffekte
995
1.371
2.366



31.12.2002
7.577
11.159
18.736


Abfindungsleistungen im Jahr 2003 beruhen bei der Mehrzahl der betroffenen SAP-Gesellschaften auf einmaligen Abfindungs - plänen und wurden gemäß SFAS 146 bilanziert. Abfindungsleistungen in den Jahren 2002 und 2001 wurden nach den Regelungen von SFAS 112 „Employers’ Accounting for Postemployment Benefits“ bzw. EITF 94-3 bilanziert und entfielen auf 758 (2002: 322) Mitarbeiter. Die Rückstellung wurde zu dem Zeitpunkt gebildet, zu dem der Eintritt der Verpflichtung wahrscheinlich wurde und der Erfüllungsbetrag verlässlich geschätzt werden konnte.

Rückstellungen für unbenutzte Mietflächen resultieren im Wesentlichen aus künftigen Mietzahlungen für unbenutzte Mietflächen. Diese sind bedingt durch langfristige Mietverträge, für die das Unternehmen künftig keine Verwendung hat. Aus diesem Grund sind Rückstellungen in Übereinstimmung mit SFAS 146 und EITF 94-3 für die Jahre 2003 und 2002 gebildet worden. Die unbenutzten Mietflächen resultieren im Wesentlichen aus der Reduzierung von Überkapazitäten in dem Segment „Schulung“.
       
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