Nextevolution Studie: Chancen und Risiken digitaler Personalakten
Für ihre Studie "PERSONALPROZESSE UND PERSONALDOKUMENTE VERZAHNEN" befragte die nextevolution AG 137 Unternehmen in Deutschland. Das Ergebnis: Immer mehr Unternehmen erfassen ihre Personaldaten in digitalen Personalakten und nutzen diese als zentrale Ablage und Informationsquelle.
Befragt wurden Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Davon nutzen bereits 31% die digitale Personalakte und rund 51% planen ein Einführungsprojekt in den nächsten zwei Jahren. Zur prozessbezogenen Unterstützung der Personalarbeit setzen die befragten Unternehmen hauptsächlich SAP HR ein (ca. 80%). Damit zeigt die Studie, dass der Trend, die Geschäftsprozesse durch Digitalisierung zu optimieren, auch die Personalabteilungen der Unternehmen immer stärker erfasst.
Die Untersuchung gibt auch Aufschluss über die möglichen zeitlichen und finanziellen Einsparungen. "Unternehmen, die die digitale Personalakte bereits einsetzen, sparen zwischen sechs und zehn Prozent ihrer Kosten für die Personalarbeit und können diese Ersparnisse gewinnbringend in das Unternehmen investieren", beschreibt Dr. Oliver Hüfner, Mitautor der Studie, ein Ergebnis.
Doch die Studie reicht weiter. Sie zeigt die Vorteile für den eigentlichen Arbeitsprozess, z. B. erhöhen digitale Personalakten die Transparenz der Personalprozesse. Die Studie beschreibt ferner die Herausforderung für die Unternehmen bei der Einführung dieses digitalen Geschäftsprozesses. So umfasst eine durchschnittliche Akte rund 300 Seiten, die digitalisiert werden müssen. Ebenfalls beleuchtet sie die Akzeptanz der digitalen Personalakte innerhalb und außerhalb der Personalabteilung und berücksichtigt die Fragen des Datenschutzes.
Die Autoren der Studie arbeiten seit Jahren schwerpunktmäßig in der Integration und Adaption automatisierter Geschäftsprozesse in Unternehmen. Die nextevolution AG ist spezialisiert auf die kundenindividuelle Integration von "pre-configurated systems" zur Automatisierung unternehmensinterner Geschäftsprozesse mit SAP.
Quelle: Pressemeldung Hamburg@work
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